Willkommen

Herzlich Willkommen auf meinem kleinen Holzhau blog. Dieser soll aus meiner Sicht als Urlauber vor allem zum Besuch dieses schönen Urlaubsortes im Osterzgebirge einladen. Außerdem möchte ich die Leser, mit Ansichtskarten des Holzhauer Ansichtskarten-Verlages von Walter Richter bekannt machen. Als Sohn von Ernst Richter war er später Wirt von "Richters Sommerfrische". Bekannt ist er über Holzhau hinaus, als Ansichtskartenproduzent. Ihm sind viele alte Ortsansichten von Holzhau zu verdanken.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Nachdenken über die Zukunft

Das wird jetzt kein Beitrag über den Klimawandel, den Weltfrieden oder die Rente. Obwohl diese Themen des Nachdenkens durchaus wert sind. Hier im Blog denke ich über Dinge anderer Relevanz nach. Nicht so hoch angebunden, dafür aber mit dem Charme, dass ich persönlich darauf Einfluss habe. Die Engel unserer Wanderbande denken nämlich gerade intensiv darüber nach, was in diesem Jahr als Wanderung abgehen wird. Das wann, aber ganz besonders das wo stehen hier im Fokus. 

Holzhau ist sehr schön, das steht außer Frage. Aber trotzdem kann man ja auch mal über einen anderen Ort nachdenken. Dabei besonders etwas flachere Gegenden berücksichtigen. Schön wäre es am Meer. Da ist die Luft sehr gesund. Was wir aus unserer Truppe ganz besonders benötigen. Leider wird man am Meer im Sommer, mehr Geld benötigen. Möglicherweise finden wir aber in etwas Abstand zum Wasser etwas in unserem Limit liegendes oder einen Sponsor (das war jetzt ein Spaß).

Für mich ist zur Zeit die ganz nahe Zukunft von Interesse. Nur noch Stunden ist mein nächster Holzhau-Besuch entfernt. Ich freue mich sehr darauf, in der weißen Landschaft zu wandern. Und hoffe, dass mir der Wettergott gewogen bleibt.

Die heutige Richter-Karte ist 87 Jahre alt. Bei flüchtigem Anblick könnte sie auch von heute sein ...





Samstag, 7. Januar 2017

Mit Axel ins Erzgebirge

Axel gehört mitnichten zu meinen Verwandten oder Freunden. So hieß das Sturmtief, welches am 4. und 5. Januar unser Begleiter in und durch das Erzgebirge war. 
Sonst ziehe ich es ja vor, mit dem Zug zu reisen. Aus verschiedenen Gründen, nutzten wir als Dreierpack diesmal aber einen PKW. Wollten wir doch vor allem den Onkel in Chemnitz besuchen. Die folgende Reise nach Holzhau war als angenehme Zwischenstation auf dem Heimweg geplant, um nicht an einem Tag nach Chemnitz und wieder zurück fahren zu müssen. Bis Dresden lief auch alles perfekt. Auf der A4 mischte sich jedoch Axel erstmalig ein und brachte einen LKW zu Fall um einen kleinen Stau zu erzeugen. Nach 30 Minuten hatten wir diesen jedoch passiert und waren pünktlich in Chemnitz. 
Richtig lustig gestaltete sich die Fahrt von Chemnitz nach Holzhau. Sicherheitshalber waren wir schon kurz nach 14 Uhr wieder abgefahren. Wollten wir doch den Großteil der Strecke bei Tageslicht bewältigen. Winter bringt halt dieses Wetter, mit Schnee, Wind und deren Nebenwirkungen. Ändern lässt sich das nicht - aber darauf einstellen kann und sollte man sich. Noch vor Gelenau hatte Axel etwas Schnee auf die Straße geweht. Hinter Scharfenstein wurde es dann haarig. Axel leistete von nun an ein Komplettes Paket von Schneetreiben, verwehten Straßen und starken Böen.  Besonders den großen LKW wurde das zum Verhängnis. Mehrfach kamen wir an liegengebliebenen Fahrzeugen gerade so vorbei. Letztlich kamen wir aber gut an - und nur das zählt. Als Belohnung gab es "Rechenberger" und Kalmus. 

Nach geruhsamem Schlaf und leckerem Frühstück, starteten wir einen kleinen Spaziergang in der herrlichen Winterlandschaft. 

Auch solche Kurzbesuche können schön sein.

Walter Richter liefert uns einen schöne Winteransicht. 




Sonntag, 18. Dezember 2016

Vierstein-Wanderung

Nein. Ich habe mich nicht verschrieben. Es soll wirklich nicht Vierstern-Wanderung heißen. Wanderungen in und um Holzhau besitzen grundsätzlich das Prädikat von mindestens 4 Sternen. Das muss nicht besonders betont werden. Unserer heutige Wanderung berührt vier Orte mit besonderen Steinen.


Ausgangspunkt ist heute auch nicht der Spielplatz, sondern die kleine Parkfläche an der Kreuzung Johannes-Kamprath-Weg/Bergstraße in etwa 700 m Höhe. Wer also von unten kommt, hat bereits 100 m Anstieg und 1 km Weg in den Beinen, wer von oben (Fischerbaude) kommt auch 1 km Weg, aber 60 m Abstieg. Diesen Weg müssen wir zur Wanderstrecke addieren. Nur wer vom "Talblick" kam, der blieb etwa in der Ebene und nah am Startpunkt. hat später aber noch 1 km Rückweg. Die Grundstrecke führt uns über knapp 4 km und 150 Höhenmeter zum Ziel Fischerbaude. Also möglichst nicht am Montag wandern - da ist dort im Normalfall Ruhetag.



Los geht es in Richtung Osten. Hinein in den Wald. Nach 5 Minuten Weg bekommt dieser einen frischen Namen. Ab hier heißt er nämlich Schwarzer Buschweg. Links geht es über den Fütterungsweg ins Tal, rechts kann man noch oben gelangen. Wir gehen aber 5 Minuten weiter geradeaus. Kurz vor einem mächtigen Rechtsknick des Weges, führt ein kleiner Weg auf einige Lärchen hin. Da gehen wir hinein und sehen rechts unser erstes Ziel: den Abendstein
Keine Ahnung, warum der so heißt. Vielleicht weil er erst am Abend von der Sonne beschienen wird - bevor diese untergeht. 


Aber weiter. Zurück zum schwarzen Buschweg und herum um den Knick nach rechts. Nach ca. 5 Minuten quert eine Schneise unseren Weg. Diese müssen wir nach oben steigen. Der Anstieg ist mächtig, aber nur recht kurz. Es ist weniger schlimm, als es aussieht - auf 250 Meter Weg geht es ungefähr 40 m nach oben. Hier haben wir mit dem Morgenstein unseren zweiten Stein erreicht. An diesem Ort sollten wir auf die Kinder aufpassen. Der Stein verleitet zum klettern. An der Nordseite geht es jedoch sehr steil nach unten. Der Morgenstein bekommt bereits die Morgensonne ab. 




Wir folgen nunmehr einer etwa nach Süden führenden Schneise durch den finsteren Wald. Nach reichlich 500 m moderart ansteigendem Weg, sehen wir linkerhand den Katzenstein. Bei dessem Anblick erschließt sich uns sofort. warum dieser so heißt.

Gleich nach dem Katzenstein haben wir die Wahl. Entweder nach links oder nach rechts gehen. Heute nutzen wir den einfacheren und kürzeren Weg nach rechts. Einige Jahre war er praktisch unbegehbar geworden, weil er dicht und hoch von Gras und krautigen Pflanzen bewachsen war. Jetzt liegt er wieder frei, da er offenbar vom Forst benutzt wurde. Nach 200 m strikt Richtung Westen, ist der Weg zu Ende und stößt auf den langen Weg. Wir gehen nach links und nutzen dafür den rechten Weg der Gabelung. Sollten wir versehentlich die linke Gabel nutzen, ist das auch nicht schlimm. Es ist gehupft wie gesprungen. In diesem Fall müssen wir dann eben nach 300 m wieder nach rechts abbiegen. Auf jeden Fall kommen wir so zur südöstlichen Ecke des Oberdorfes von Holzhau, oberhalb der Siedlung "Schwarzer Buschweg".

Von hier laufen wir oberhalb des Ortes direkt an der Waldkante entlang und genießen die schönen Ausblicke in das steile Tal der Bitterbach. Aus etwa 750 m Höhe stürzt sich der kleine Bach in das Tal der Mulde, um dort bei ca. 600 m Hochzeit mit dieser zu feiern.

Wir gehen weiter geradeaus. Jetzt wieder durch Wald. Es geht jetzt auf dem Heuweg immer nach oben. Dabei passieren wir den Eingang zu einer kleinen Schlucht. Dort befand sich früher der Auslauf einer Sprungschanze. Jetzt soll hier ein Dachs wohnen.

Vom Heuweg führen zwei Wege nach links zu Steinkuppe, der höchsten Erhebung in der Ortslage von Holzhau. Wir benutzen die zweite. Sie ist einfacher zu begehen und führt uns, mit nur leichtem Anstieg auf den 806 m hohen Gipfel (heutzutage wird er oft mit 805 m angegeben). Der Berg hat alles, was ein Gipfel so haben soll. Gipfelkreuz und Gipfelbuch. Dazu die Reste des Anlaufturmes der ehemaligen Sprungschanze. Außerdem können wir Basaltsäulen, als Resultate früherer vulkanischer Tätigkeit sehen. Wir stehen praktisch auf einem Vulkan.  
Nun könnten wir den selben Weg zurück gehen. Ich beschreibe hier die Alternative. Diese führt uns steil nach unten und dann nach links durch einen ehemaligen Steinbruch - oberhalb der bereits vorhin gesehenen Schlucht. Zeitweise wurde das Areal des ehemaligen Steinbruchs als Freilichtbühne genutzt. 

Den Heuweg laufen wir bergab. Gehen an der nächsten Kreuzung nach links. Reichlich einen Kilometer haben wir noch bis zum Ziel Fischerbaude. Auf dem Weg noch einmal sehr schöne Talblicke. 

Hier der Link zur Strecke.

Samstag, 3. Dezember 2016

Im Weihnachtsland

Unbestritten ist das Erzgebirge das Weihnachtsland. Wenn man also richtig in Weihnachtsstimmung kommen möchte, sollte man in der Adventszeit unbedingt einmal in das Erzgebirge reisen. Sich dort ein weihnachtlich geschmücktes Dorf reinziehen und einen echt erzgebirgischen Weihnachtsmarkt besuchen. 
Seit nunmehr drei Jahren pflege ich die Tradition, den Freiberger Christmarkt zu besuchen. Zuerst allein, im vergangenen Jahr mit einem Freund und in diesem Jahr mit Freunden aus unserer kleinen Firmenwandergruppe. Leider nicht mit allen Teilnahmewilligen - dieses Problem ist eines der vielen Probleme bei 365-7-24 Schichtdienst. Obwohl gerade bei solchen Menschen die sozialen Kontakte besonders wichtig sind. Aber für einen kleinen Kreis hat es glücklicherweise geklappt. Allen hat der kleine, aber feine Christmarkt gefallen.Trotz guten Besuchs besinnlich und ohne Hektik.

Nach dem Christmarkt ging es mit der FEG nach Holzhau. Zum Weihnachts-Gänsekeulen-Essen im Erbgericht. Mein Lieblingskoch hatte sich wieder einmal selbst übertroffen. Es war ein Traum von einer Gänsekeule - die Gans und der Rotkohl sind nicht umsonst gestorben. Das wurde bei Rechenberger Bier und Altenberger Kräuterlikör (beides echt Weihnachtsland-Produkte) beglaubigt und besiegelt. 

Leider musste die für den folgenden Adventsvormittag geplante Brettellenwanderung abgebrochen werden. Das Wetter passte nicht so recht. Kalter Sprühregen. Schön war es dennoch. Ich freue mich auf Wiederholungen.

Ganz ohne Wanderung geht dieser Beitrag aber nicht zu Ende. Zum Schluss meines, mit der Adventsreise verbundenen Kurzurlaubs beteiligte sich der Wettergott an der Weihnachtsstimmung. Fiel doch ab dem Abend des letzten Novembertages reichlich Schnee. Am Morgen lagen dann etwa 12 - 15 cm des weißen Zeugs in Holzhau. Diese Gelegenheit nutzte ich zu einer kleinen Winterstimmungswanderung. Zuerst die Eckdaten.
Streckenlänge: 6,8 km,  Höhenunterschied: 182 m

Bei normalen Bedingungen kein Problem. Wir sind eben im Gebirge. Da geht es naturgemäß mal etwas steiler nach oben und dann wieder ebenso noch unten. Es sei denn, man dehnt die Auf- und Abstiege durch längere Wege. Bei meiner Wanderung im tiefen Schnee, war es etwas anstrengender als unter normalen Bedingungen. Ich bewegte mich sozusagen im ständigen Kniehebegang.

Aber nun zur Strecke. Startpunkt ist der Spielplatz hinter dem Hotel Lindenhof. Von hier  geht es am Hotel vorbei, über die Muldenbrücke und nach links auf dem Fußweg entlang der Mulde. Direkt an der ehemaligen "Richters Sommerfrische"/"Haus des Handwerks" geht es nach rechts in den Brettellenweg. Die Schönheit der Brettelle zu beschreiben, hieße Räuchermänner ins Erzgebirge zu tragen. Wer das mag, kann weiter oben den Link anklicken. Von hier beginnt der Anstieg nach oben. Von jetzt etwa 600 m, müssen wir auf mehr als 740 m hoch. Das hört sich schlimmer an, als es wirklich ist. Denn zum Bestaunen der schönen Natur, vor allem der großen Bäume, bleiben wir sowieso alle Nase lang stehen. Nach 1 1/2 km Brettelle kreuzt der N-Weg. Wenn wir auch noch nicht den höchsten Punkt der Wanderung erreicht haben, ab jetzt wird es moderat. Denn wir wandern nach rechts in den N-Weg hinein. Nach 500 m gelangen wir nunmehr zur Kreuzung mit dem Schwerdtweg. An diesem Ort beginnt auch der Reitsteig seinen Lauf. Alles gut ausgeschildert. Dem Reitsteig folgen wir. Viele bezeichnen den Weg als den schönsten Wanderweg bei Holzhau. Ich sage mal, es ist einer der schönsten. Vor allem aber, bietet er schöne Ausblicke auf Holzhau. Er führt außerdem durch wild romantische Natur. So zum Beispiel eine kleine Blockhaldenfläche. An welcher wir auch zu jeder Gelegenheit viele Tierspuren entdecken werden. Der Reitsteig schlängelt sich um die Berge. Verbleibt dabei immer auf etwa 700 m Höhe - zumeist etwas darüber. Wir überqueren die Kähnelbahnschneise und den daneben verlaufenden Kalksteig. Erreichen zuletzt die Dreitelle, ein schönes Nebental der Freiberger Mulde. Über den Dreitellenweg steigen wir wieder hinab ins Tal. Der Weg mündet unten in den Muldentalweg. Diesen nach rechts gehend kommen wir nach etwa 2 Stunden zurück zu unserem Ausgangspunkt. Am sichersten, indem wir, dort wo der Muldentalweg endet, kurz nach links über die Brücke gehen, die Straße überqueren und am Bahnhof vorbei laufen.

Die Wanderung auf der Karte.

Heute mal keine W. Richter Karte, sondern aktuellem Foto. Ich am Rande des Reitsteigs.

Werbung: Rechts neben dem Foto befindet sich der Link zu meinem Wanderbuch mit Ansichtskarten.






Dienstag, 1. November 2016

Wandern auf Straßen

... ist nicht sehr angenehm. Aus einer Vielzahl von Gründen. Ich versuche es daher auch möglichst zu vermeiden. Das klappt leider nicht immer. An Fußgänger wird im Autoland nicht wirklich gedacht. 

Zur Freude der Kraftfahrer - nicht nur der anreisenden Urlauber, sondern vor allem auch der auf das Auto angewiesenen Ortsansässigen, von denen etliche den Service für unseren Urlaub aufrecht erhalten - also zu deren aller Freude, wurde jetzt die S 185 zwischen Neuhermsdorf und Holzhau, nach Erneuerung wieder frei gegeben. Leider hat man erneut nicht daran gedacht, den Muldenweg zwischen Teichhaus und Holzhau, für Fußgänger freundlich an die Ortsteile anzuschließen. Nach wie vor muss der Spazierwanderer, um auf den Muldenweg zu gelangen ein Stück Straße gehen. Eigentlich blöd. Wären es Straßen oder Brücken für KFZ, würden wir darüber lustige Bilder und Posts in den "sozialen" Netzwerken finden.

Für den Weg aus Holzhau gibt es aber einen "geheimen" Zugang zum Muldenweg ohne die Straße benutzen zu müssen. Er ist abenteuerlich, aber eben gangbar. Machen wir aus der Not halt eine Tugend und aus dem Mangel eine Wanderung. 

Abenteuerlicher Weg ist ja etwas für Kinder. Los geht es daher auf dem Spielplatz hinter dem "Lindenhof". Nach einer Runde schaukeln und rutschen ist Abmarsch. Am "Lindenhof" vorbei, nach links, vorbei an der ehemaligen Ölmühle/Post - kurz nach rechts und dann links, vor der Feuerwehr in den N-Weg. Diesen steigen wir jedoch heute nicht hinauf. Unterhalb des Försterfelsens gehen wir nämlich gleich nach rechts, um in Richtung Kalksteig zu gelangen. Während die Kinder den riesigen Felsen bestaunen, denken wir kurz über den Namen "Kalksteig" nach. Dieser rührt von dessen Nutzung her. Über den sehr steilen, parallel neben und unter der Seilbahn (der "Kähnelbahn") zwischen dem Kalkwerk  Hermsdorf und dem Bahnhof Holzhau verlaufenden Weg gingen die Holzhauer zur Arbeit ins Kalkwerk oder kamen von der Arbeit zurück. Wenn sie nicht verbotener Weise in einem Kähnel mitfuhren. Auch abenteuerlich.

So, jetzt können wir weiter gehen. Nach kurzem kräftigem Anstieg, wird es wieder flacher. An der steilen Schneise vorbei, wieder etwas bergab - dann gabelt sich der Weg. Links führt der unseren Weg kreuzende Kalksteig nach oben, rechts beginnt der Abenteuerweg - weil doch, wegen des doch starken Bewuchses nicht leicht begehbar. Aber man kann ihn gefahrlos benutzten. Wir passieren auf dem Weg die Kähnelbahnschneise. Wenn wir genau schauen, sehen wir sogar noch rostige Reste der Bahn im Wald liegen. Die S185 sehen wir auch unter uns liegen. 
Nach kurzem, wegen des Wegezustandes konzentriertem Wanderns erreichen wir eine kleine Lichtung, mit Fütterung und Feldscheune. Hier kann es etwas feucht sein, der Bach, welcher unten am Muldenweg aus der Holzrinne sprudelt, fließt hier eben einfach mal über den Weg. Aber keine Angst, es wird nicht schlimm. 100 m weiter sind wir schon am Zwischenziel - der Dreitelle, kurz oberhalb deren Einmündung in den Muldenweg. 

Jetzt  sind Entscheidungen zu treffen. Wir bleiben flach, folgen daher in alter Richtung dem Muldenweg bis zu dessen Ende. Der Muldenweg ist sicher kein echter Abenteuerweg, bei weitem aber nicht langweilig. Hier kann man eine Menge entdecken. Pflanzen, Pilze, Moose, Flechten, Tiere von Schnecke und Insekt, bis Schlange und Reh. Dazu einige alte Steinbrüche. Der Weg endet mit einer Brücke über die Mulde auf der S185. Nun müssen wir nun doch auf die Straße. Vorsichtig schauen wir zuerst nach links, dann nach rechts. Wenn kein Auto zu sehen ist, überqueren wir die Straße und gehen nach rechts. Wir überqueren erneut eine Brücke. Unter dieser streben die kurz zuvor sich vereinten Steinbach und Roter Fluss unter der Straße hin zur Mulde. Dann wenden wir uns nach links und dann an der zweiten Gelegenheit nach rechts in den beschilderten Schwarzen Buschweg. Diesen benutzen wir allerdings nur wenige Minuten, weil nach rechts gleich der Eisenbahnerweg abzweigt. Dieser soll uns zurück nach Holzhau führen. Wie der Name uns schon sagt, verläuft er parallel zur ehemaligen Eisenbahntrasse. Damit gelangen wir sicher zum Bahnhof und somit nach Holzhau zurück.

Die Strecke ist 6 km lang und überwindet insgesamt weniger als 100 m Höhe. Das klingt mehr als es ist und setzt sich halt aus einem ständigen leichtem auf und ab zusammen.

Die Wanderung auf der Karte.

Die Karte zeigt uns einen Teil unseres Weges. Und zwar den Start. Mit Försterfelsen und Forsthaus- Etwa 1915.